DigitaleRichtungsErkennung

Modul zur berührungsfreien Erkennung der Fahrtrichtung
Speziell auf einspurigen Strecken und anderes mehr
Viele Möglichkeiten, mehr Spass…

Ausgangslage

Die durch eine Zugbewegung auszulösende Funktion soll nur in einer Fahrtrichtung aktiv werden. Der  Richtungssensor, eine Doppelreflexlichtschranke, Infrarotsensor IR-s2 genannt, soll mit möglichst geringem Eingriff ins Gleis, bzw. das Schienenbett eingebaut werden können, d.h. ohne Schienenunterbrechungen. Der Infrarotsensor IR-s2 ist eine Erweiterung der bewährten Infrarotreflexlichtschranke IR-s. Das separate D-R-E-Modul kann auch mit einem anderen Element zur Impulsgenerierung verwendet werden.

Beispiel:

Ein Fotograf will auf einem Peron einen einfahrenden Zug fotografieren. Das D-R-E-Modul erkennt den Zug aus der richtigen Richtung so, dass es dem Fotografen die Erlaubnis zum „Abdrücken“ gibt.

Kommt der Zug von Rücken her, gibt es keine Freigabe! Ein Gleiches gilt auch bei Signalen, die dann nur in eine Richtung eine Zugbeeinflussung ermöglichen oder eine Kehrschleifenweiche, die vor der Einfahrt immer auf „geradeaus“ gestellt wird oder ein Baustellenblinklicht, das nur in eine Richtung aktiv wird oder eine Bahnhofsdurchsage für einen ankommenden Zug, etc.

So soll es funktionieren:

Eine Lok, ein (Pendel)Zug bewegt sich in Fahrtrichtung von A nach B:

  • Dieser löst bei einem Sensor A (IR-s2, Reed-Kontakt, Lichtschranke, etc.) einen Impuls auf dem eigenständigen D-R-E-Modul Das D-R-E-Modul erwartet nun einen folgenden 2. Impuls von Sensor B. Damit wird die Fahrtrichtung A - B erkannt, in welcher eine Funktion ausgelöst werden soll.
  • Das D-R-E-Modul erzeugt nun einerseits einen Impuls von ~2“ Länge an ein on Board befindliches FotoMos-Relais. Dieser Impuls kann mit einem DigiTimer, Melde-Decoder oder ähnlichem ausgewertet werden.
  • Andererseits ist auf dem Modul noch ein bistabiles Relais vorhanden, das bei A – B Fahrt auf die Stellung A schaltet
  • Bei Fahrt von B nach A wird kein 2“-Impuls ausgelöst; das bistabile Relais jedoch geht auf Stellung B.

 Die Anschlüsse

  • Alle D-R-E-Modul-Anschlüsse sind auf einer 12-er Schraubklemme zusammengefasst
  • Anschluss 1 / 2 = Modulspeisung 12VDC (z.B. PowerKnoten 12DC) 1=plus / 2= minus
  • Anschluss 3 / 4 = 12VDC-Speisung der IR-s2 (wenn z.B. mit Reedkontakten gearbeitet wird, bleiben diese Klemmen unbenutzt)
  • Anschluss 5 / 6 / 7= Signal ab den IR-s2, Reedkontakten oder dergleichen…wobei Klemme 7 der gemeinsame GND ist. Wird z.B. ein Reedkontakt (passives Element) verwendet, so sind die Klemmen 5 und 7 bzw. 6 und 7 verwendet.
  • Anschluss 8 / 9 = Arbeitskontakt aus PhotoMos-Relais (ca. 2s) Auswertung auf einen Rückmeldedecoder, DigiTimer, Soundmodul, uvm.
  • 10 / 11 / 12 sind die potentialfreien, bistabilen Anschlüsse des Relais
    (10 = Stellung A; 12 = Stellung B; 11 = Mittelanschluss des bistabilen Umschalters)

D-R-E-Modul

Die verschiedenen Zustände werden mit LED’s angezeigt:

  • Grün, die Spannungsversorgung ist O.K.
  • Rot für Impuls aus PhotoMos-Relais, leuchtet 2-3‘‘
  • Blau und Gelb für Stellungen des bistabilen Relais

Weitere technische Daten:

  • Systemneutraler Aufbau für Analog- und Digitalbahnen
  • Modulspeisung: 12VDC ca. 50mA, Polschutz on Board. zB. unser PowerKnoten PK12DC oder adäquate Quelle
  • Objektspeisung: Diese kann ebenfalls 12 VDC sein. Das potentialfreie Relais lässt jedoch diverse Optionen zu, bis 2 Ampere bei 30 VDC
  • Auslösung: Impuls von den Sensoren A und B
  • Anschlüsse: 12-er Schraubklemme
  • Abmessungen, ca.: L48 x B40 x H14
  • Befestigung: 3 Bohrungen Ø 3mm

 

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